Der Geldbeutel als Spionageschutz
Ein Portemonnaie kann sehr vielseitig verwendet werden. Und das trifft nicht nur darauf zu, dass man darin neben dem Geld auch Kreditkarten und Ausweise transportieren kann. Für viele Brieftaschen gibt es zusätzliche Einlagen, in denen man sich die Visitenkarten seiner wichtigsten Kontaktpersonen einsortieren kann. Dabei besteht nur das Risiko, dass die Geldbörse auf Grund ihrer wachsenden Stärke irgendwann einmal nicht mehr in die Hosentasche passt.
Doch eine größere Brieftasche erweist sich noch an ganz anderer Stelle als sehr nützlich. Immer wieder waren die Sicherheitsexperten davor, dass man bei Barabhebungen am Geldautomaten Vorkehrungen gegen ein Ausspionieren der PIN treffen soll. Das ist manchmal gar nicht so einfach, vor allem wenn sich der Geldautomat in einem stark frequentierten Bereich befindet. Zwar sind die neueren Geldautomaten mit einem seitlichen Sichtschutz ausgestattet und der Mensch selbst bildet einen Sichtschutz nach hinten, aber von oben ist keiner gesichert. Und Kameras sind inzwischen so winzig, dass man sie nicht einmal auf den zweiten Blick entdecken muss. Hier kann das aufgeklappte Portmonee darüber gehalten werden.
Auch wenn man im Supermarkt bargeldlos bezahlt, leisten Portemonnaie, Brieftasche und Co. gute Dienste als Sichtschutz. Die größte Gefahr droht hier vor allem von den Spiegeln, die über den Kassenbereichen angebracht sind und die eigentlich dazu dienen, dass die Kassiererinnen in den Einkaufswagen schauen können, ohne dabei aufstehen zu müssen. Leider sind sie oft so großflächig ausgelegt, dass sie auch Einblicke Dritter auf das Eingabegerät der EC Zahlung ermöglichen. Wer hier bei der Eingabe der Geldbeutel darüber hält, ist recht gut gegen solche unerwünschten Einblicke geschützt.
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